Begegnung  
  Sklavin June +49175 / 2022254

 

Das Handbuch für den kleinen SM`ler
oder: Vom AZUBI zum Master

Nee, ich bin nicht mehr der Jüngste! Sex in (fast) allen Variationen hatte ich und ich kenne mich aus. Bin cool und nix ist mir fremd.......dachte ich!
Wenn du so auf deine alten Tage darüber nachdenkst, wo denn deine Potenz geblieben ist und was du tun kannst, um wieder Spaß am Sex zu bekommen, dann schau ins Internet.
Sklavin? Hmm, ich dachte, die Sklaverei ist abgeschafft? Also, mal sehen, was es da so gibt. Immerhin hat mich damals als pubertierenden Jugendlichen der pralle Hintern der Nachbarin zu unglaublichen Phantasien animiert. Deren Ignoranz mir gegenüber mit ein paar gezielten Hieben auf eben jenes jeansbewehrte Hinterteil zu honorieren, ja das wär´s! Die soll sehen, was sie davon hat.

Es gibt tausend Foren und Portale im Internet, die was mit „devot“ zu tun haben. Nun ist „devot“ etwas ganz anderes, als „Sklavin“ und Sklavin wieder was anderes als Zofe und so weiter und so fort. Sich zunächst mal schlau zu machen ist die Devise des Tages. gesagt, getan! Wikipedia bietet einiges zum Thema SM oder die fortgeschrittene Variante BDSM. Andere Infoquellen ziehen nach. Und unter dem Stichwort „Sklavin Stuttgart“ tun sich bisher ungeahnte Möglichkeiten auf. Zwei Leitsätze habe ich verstanden, bei aller Theorie. Der eine sagt : Eine gute Sklavin zeigt ihrem Meister stets, dass sie unter ihm bleibt. Der zweite: Ein guter Meister begegnet „seiner“ Sklavin immer mit einem gewissen Respekt. Das gefällt mir!

Genug der Theorie, dachte ich und schritt zur Tat. Ich trank mir etwas Mut an und bestellte ein Taxi. Am Ziel angekommen wurde ich freundlich angenommen und dann darauf hingewiesen, dass man mit Alkohol im Blut dazu neigen könnte, auszuflippen und dies eher kontraproduktiv sei. Man bestellte mir ein neues Taxi und schickte mich zurück! Im Nachhinein betrachtet: Zu Recht!

Zweiter Versuch: Sklavin June in Stuttgart. Diesmal rief ich zuvor an. Siehe da, eine sehr freundliche, aber mit dem Unterton des „ich weiß was du willst“ versehene June war direkt am Apparat. Die erste Verabredung. Meine Güte. Also Alter, sagte ich mir, du hast die Schule geschafft, die Lehre und entsprechende Prüfungen, den Führerschein, du wirst doch wohl auch das schaffen?

Nee, sagte Schweinehund im Inneren. Lass es, du brauchst das nicht und außerdem weißt du gar nicht, was du da machen willst. Aber, ich hatte den prallen Hintern der Nachbarin im Gedächtnis und hielt die Verabredung ein.
Mit dem Hauen habe ich es dann doch nicht so, wenn mir niemand etwas getan hat. Man wird sehen.

Wir redeten eine halbe Stunde lang über das, was man machen könnte. June ist ein tolles Weib. Die hat alles gesehen, alles erlebt und weiß, wie sie dich anpacken muss. Was folgte, war ein Erlebnis für uns beide. Devot, feucht, laut, leise, stöhnend, schreiend, forschend, wiederholend, fesselnd, befreiend. Einfach toll!

Ich habe keine zwei Stunden gebraucht. Wozu soll ich etwas in die Länge ziehen, das auch in der normalen Zeit zu einem Ergebnis führt? Beim Kaffee danach haben wir Manöverkritik geübt und ich hatte das Feeling, dabei gewesen zu sein.

Ich habe danach viel gelesen im Handbuch für den kleinen SM´ler. Insbesondere die Frage der Bestrafungen mit Peitsche und Rohrstock beschäftigten mich und tun es weiter. Ich diskutierte es mit June per Mail. Sie gab mir Hinweise, die ich verstehen sollte. Nicht das machen wollen, was man irgendwo liest. Nein, sei du du, entwickle mit mir unser eigenes Ding.

Zweites Date. Zuvor hatten wir die Bedingungen ausgemacht. June gefesselt und hilflos auf der Liege. Ein Szenario, das bis ins Detail auch so stimmte, wie es besprochen war. June mit verbundenen Augen, June mit Knebel, June gespreizt und bereit.

Ich habe dann das Ganze um eine Variante erweitert. Ich habe June an die Stangen gekettet und gepeitscht. Wenn man mich fragt, warum, weiß ich keine Antwort. Wenn man mich fragt, was hat es mir gegeben, dann würde ich sagen, es war irgendwie ein besonderer Kick. Sie ging mit, stöhnte, war total feucht. Ich habe die Feuchtigkeit immer wieder kontrolliert. Peitsche und Rohrstock kamen zum Einsatz. Klammern und Ketten. Vibrator und Hände, Hingabe und Orgasmus. Bitten und Flehen, Ende und Befreiung.

Wir haben es hinterher besprochen. Oh ja, ich kann Kritik vertragen, auch von einer Sklavin. Ich habe nicht viel falsch gemacht, ein wenig aber schon. Daran werden wir arbeiten. Ich werde wieder kommen und June wird wieder meine Sklavin sein. Ob ich jemals wieder peitschen werde, wer weiß.

Es gibt so viel aus dem Handbuch für den kleinen SM´ler, das noch umgesetzt werden muss. Danke zunächst einem bezaubernden Wesen! Und ich verspreche, wir entwickeln uns weiter und eines Tages werde ich den prallen Hintern der Nachbarin vergessen haben!

C.

 

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